Muhammad Ali | Biografie, seine Geschichte und sein Leben

Muhammad Ali verstarb am 3. Juni 2016. Doch wer war er überhaupt? Was macht sein Leben so besonders? Eine Jahrhundert-Persönlichkeit? Alles zu Muhammad Ali erfährst du in diesem Artikel.

Muhammad Ali wurde am 17. Januar 1942 in Kentucky geboren. Aus ärmlichen Verhältnissen schaffte er es, einer der bekanntesten Profi-Boxer aller Zeiten zu werden. Nachdem er sich 1960 olympisches Gold holte, wurde er unter seinem eigentlichen Namen „Cassius Clas“ sehr populär. Gleich vier Jahre später (1964), gewann er die Boxweltmeisterschaft. Doch wie begann seine Erfolgsgeschichte?


Der Anfang Muhammad Alis Boxkarriere

Muhammad Ali alias Cassius Clay begann im Alter von gerade mal 12 Jahren zu boxen. Der Grund für diese Entscheidung war sehr simple, auf einem Basar wurde sein Fahrrad gestohlen und er wollte sich dafür rächen. Ein Polizist, welcher ein größeres Boxzentrum leitete, überzeugte ihn mit dem Boxen anzufangen.

 

Diese Entscheidung sollte ihm ein turbolentes Leben bescheren. Im Boxring merkte man zügig sein Talent, mit schnellen Reflexen und einer sehr guten Verteidigungshaltung überraschte er die Trainer. Nach sechs Wochen bestritt er seinen ersten Kampf. Es begann sein Lebenslauf in der Welt des Boxens.

„Float like a butterfly, sting like a bee“ („Wendig wie ein Schmetterling, stich wie eine Biene“) – so beschreibt Ali seinen Kampfstil.

Muhammad auf dem ersten Höhepunkt seines Lebens

Einige Zeit später gewann er den Amateurtitel in den USA. Er war nicht gerade bescheiden und hielt sich tatsächlich für unschlagbar. Auch sein unkonventioneller Boxstil, welcher damals für ziemliches Aufsehen sorgte und seine „große Klappe“ machten ihn einzigartig. 1965 war Ali verpflichtet seinen Dienst im Militär (Vietnam) zu leisten, allerdings passte ihm das überhaupt nicht, er weigerte er sich.

Aus Cassius Clay wird Muhammad Ali

Nach seinem Weltmeistertitel änderte er sein Leben radikal. Er konvertiert zum Islam und tritt der Sekte „Black Muslims“ bei, die eher radikale politische Ziele verfolgt. Außerdem legte er seinen Sklavennamen „Cassius Clay“ ab und wurde zu Muhammad Ali.

Der Tiefpunkt in Muhammad Alis Lebens

Ali verweigerte seinen Kriegsdienst im Vietnam und im Folgeschluss verlor er seinen Weltmeistertitel. Zudem bekam er eine Haftstrafe, musste seinen Reisepass einbehalten und die Box-Lizenz wurde ihm auch entzogen. Dazu gab es noch eine Gefängnisstrafe, allerdings blieb er gegen Kaution frei. Seine Biografie ist aber noch nicht zu Ende.

Später im Jahr 1970 wurde sein Urteil wieder aufgehoben. In seiner Zeit der „Boxsperre“ nahm er in Fernsehauftritten teil und war am Broadway aktiv. Später, als er sein Boxhandwerk wieder ausüben durfte, musste er wohl oder übel ein paar Niederlagen einstecken, er zog sich zudem einen Kieferbruch zu.

Alis erfolgreiches Comeback in den Boxring

Obwohl Muhammad als der „ältere“ Champion galt, änderte er seine Taktik, siegte gegen Foreman und holte seinen WM-Titel zurück.

 

Muhammad Alis Krankheit – Ende seiner Karriere

Es hieß, Muhammad boxe nur noch um seinen Lebensstil zu finanzieren (er hatte acht Kinder und zwei Ex-Frauen). 1979 gab er seinen Titel zurück, 1981 stieg er in den Bahamas zum letzten Mal in den Ring.

1982 wird bei Muhammad Ali Parkinson festgestellt. Ali bestreitet, dass die Krankheit mit seiner Box-Karriere zu tun habe und sah sie als eine „Prüfung Gottes“.

Er wurde 1990 zum „Sportler des Jahrhunderst“ ernannt und aufgrund seines Einsatzes gegen den Vietnamkrieg, bekam er die „Freiheitsmedaillie“. Tatsächlich ist er eine absolute Box-Legende.

Der Tod von Muhammad Ali

Letztendlich starb Ali im Alter von 74 Jahren, am 3. Juni 2016 in Scottdalle (US-Bundesstaat Arizona). Die Ursache seines Todes war eine Blutvergiftung, die auf seine Parkinson-Erkrankung zurückzuführen ist.

Bild: Flickr | Charles LeBlanc